Familienhilfe und Einzelbetreuung / Care Leaver Plus

Das Angebot richtet sich an junge Menschen und Kinder bis 21 Jahre im Kontext der §§ 30, 31 und 35 SGB VIII, der Erziehungsbeistandschaft. Die Betreuungshelfer sollen das Kind oder den Jugendlichen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützen und unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie seine Verselbständigung fördern.

{sliders title-closed="An wen richtet sich das Angebot konkret?" title-opened="Das Angebot richtet sich an:" open="false"}

  • Kinder und Jugendliche, die zu Hause oder auch in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe untergebracht sind oder waren
  • Familien und Eltern (§31), deren Kinder zu Hause oder auch in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe untergebracht sind, die multiplen Problemstellungen in ihrem alltäglichen Leben ausgesetzt sind, wie z. B. der Überforderung mit der Erziehungsaufgabe, die eigene soziale oder persönliche Einschränkungen mitbringen, eine Migrationsgeschichte haben, die ihre gesellschaftliche Partizipation weitreichend beeinflusst oder die weitergehende Einschränkungen aufweisen, die eine Einbindung und Aktivierung zur Förderung der Erziehungskompetenz nötig machen
  • Jugendliche und junge Volljährige, die nach § 35 des SGB VIII eine besonders intensive Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen, beim Kontakt mit Ämtern und Institutionen benötigen
  • Jugendliche in Krisen, die auch Unterstützung bei der Entwicklung zur Selbsthilfe brauchen.Jugendliche / junge Erwachsene die sich um Aufnahme in das Betreute Einzelwohnen unserer Einrichtung bewerben, sollten über einen längeren Zeitraum bewiesen haben, regelmäßig eine Schule oder Ausbildung absolvieren oder einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können. Auch sollten sie über die Fähigkeit verfügen, Terminabsprachen und Vereinbarungen verbindlich einzuhalten

{/sliders}

Voraussetzungen für die Aufnahme sind neben dem Interesse an der Entwicklung einer beruflichen Perspektive, die Bereitschaft eine tragfähige Lebensperspektive im Rahmen einer sozialpädagogischen Betreuung entwickeln zu wollen und die hierfür notwendige Kooperationsbereitschaft mit der pädagogischen Fachkraft mitzubringen.

 

So finden Sie uns:


Größere Karte anzeigen

Kontakt

Axel Hornbogen (Leitung)
Schlesische Straße 13, 10997 Berlin
+49 172 156 40 22
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Angebote

Familienarbeit
Biographiearbeit
Elternarbeit/Erziehungsberatung
Sozialberatung
Rechtsberatung
Krisenintervention/Kinder/ Jugendschutz

In der Familienarbeit arbeiten wir systemisch, wobei der Fokus darauf liegt, vergessene Fähigkeiten einer Familie zu reaktivieren, um Bewältigungsmechanismen zu aktivieren. Dafür führen wir regelmäßige Einzel- und Familiengespräche, um die Familien-, Beziehungs-, Auseinandersetzungs- und Kommunikationsstrukturen sichtbar zu machen.


Um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu verstehen – „Wie ich wurde, was ich bin“ (Max Kruse) - nutzen wir als Einzel-, aber auch kombinierte Methode des systemischen Arbeitens verschiedene Formen der Biographiearbeit. Ein Familien-Genogramm stellt die Verwandtschaftsverhältnisse, die Generationen und ihre Konflikte, einschneidende Ereignisse, die jetzige Familiensituation und weiterführend in der Erarbeitung Traditionen, Regeln, Strukturen und Ressourcen der Familie dar.

Als übergreifendes Ziel der Elternarbeit gilt, dass wir Familien, Väter, Mütter und Kinder dabei unterstützen, tragfähige und befriedigende Beziehungen zu entwickeln und Krisensituationen zu bewältigen. Dabei ist es unser Ziel die Beziehungen innerhalb der Familie so zu unterstützen, dass auch hier die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten eines jeden Menschen gesichert und wahrgenommen werden können, und jeder so die Chance zur Selbstverwirklichung erhält.



Die angespannte (sozio-)ökonomische Situation von jungen Menschen ist, wie auch in Familien, ein häufiger Grund für große Belastungen.

  • Aufklärung und Information über sozialstaatliche Grundlagen und Möglichkeiten, bei Arbeitslosigkeit, bei Eingliederung, Krankenversicherung, Kinder- und Jugendhilferecht sowie andere.
  • Gespräche mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie Familienmitgliedern um die soziale Situation gemeinsam zu erfassen und nach Dringlichkeit zu strukturieren, Lösungsmöglichkeiten zu erörtern.
  • Information zu Projekten im Sozialraum und die Unterstützung diese in Anspruch zu nehmen und einen Erstkontakt herzustellen.

Hilfestellung bei der Recherche und Vermittlung zu entsprechenden Beratungsstellen wie der Schuldnerberatung, Flucht- und Migrationsberatungsstellen bei Aufenthaltsproblemen oder auch zu Rechtsanwält*innen.

Krisen werden häufig durch Überlastungssituationen hervorgebracht. Diese Überlastungen können temporärer Ausprägung sein oder sich über längere Zeiträume manifestieren. Überlastungen können traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit sein wie der Tod eines nahen Menschen oder Kriegserfahrungen, Drogenkonsum, Gewalt(-Beziehungen), aber auch die dauerhafte Belastung durch eine herausfordernde Dynamik in der Familie oder im sozialen Umfeld eines jungen Menschen usw.

  • Prüfung, ob sich die Krise für im Haushalt oder in anderen Kontexten lebende Kinder oder junge Menschen als gefährdend oder selbstgefährdend darstellt.
  • Sicherstellung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 8 a SGB VIII.

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.